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Konfliktlösung durch Mediation - Ausbildung zur*zum Mediator*in - Grundlagen der Mediation (Baustein 1)

Ein Seminar gemäß § 37 Abs. 6 BetrVG, § 179 Abs. 4 SGB IX, § 42 Abs. 5 LPVG NRW und § 46 Abs. 6 BPersVG

Seminarinhalte:

- Überblick über das Mediationsverfahren; Leitideen - Voraussetzungen eines*einer Mediator*in - Haltung und Rolle des*der Mediators*in - Konflikte in der betrieblichen Praxis der Teilnehmer*innen - Überblick über das Mediationsgesetz

Beschreibung:

Betriebliche Interessenvertretungen sind in ihrer täglichen Arbeit auf eine hohe Konfliktlösungskompetenz angewiesen. Mediation hat sich zu einem hochwirksamen Instrument der Konfliktlösung entwickelt, da sie es versteht, die Interessen aller Beteiligten einzubeziehen. Mit Hilfe einer neutralen Person (Mediator*in), die das strukturierte Mediationsverfahren anleitet, erarbeiten die Streitenden eine selbstverantwortliche Lösung für ihre Probleme und Konflikte.
Mediation unterstützt die Parteien auf dem Weg zu einer optimalen Lösung, die den Bedürfnissen und Interessen aller Rechnung trägt. Gerade wenn die Streitenden darauf angewiesen sind, auch nach einem Konflikt miteinander arbeiten zu können, bietet das Mediationsverfahren die Chance einer dauerhaften und einvernehmlichen Lösung.

Die Grundstruktur der Ausbildung
Die Ausbildung umfasst insgesamt 120 Stunden und besteht aus sechs Seminarbausteinen von je drei Tagen. Für die erfolgreich durchlaufene Ausbildung und Teilnahme an allen Seminarbausteinen wird das Zertifikat "Mediator*in (Arbeit und Leben)" erteilt.

Durch das Mediationsgesetz wird Mediation in Zukunft weiter an Bedeutung gewinnen. Die Ausbildung erfüllt die Anforderungen an eine qualifizierte Ausbildung zur*zum zertifizierten Mediator*in auf der Grundlage des Mediationsgesetzes.
Um später die Bezeichnung "zertifizierte*r Mediator*in" zu führen, ist die Durchführung einer Fallsupervision zu einem selbst bearbeiteten Fall erforderlich.

Im Anschluss an die Ausbildung wird ein zusätzliches Supervisionsseminar angeboten.
Lehrmethoden sind einführende Vorträge, praktische Übungen, Kleingruppen- und Einzelübungen, Selbst- und Videoanalysen. Bereits vom ersten Tag an sammeln die Teilnehmer*innen Erfahrungen an Hand von Fallbeispielen aus der betrieblichen Praxis. In den Bausteinen der Ausbildung werden theoretische und praxisbezogene Kenntnisse zur Qualifikation und Zertifizierung vermittelt.

Der erste Seminarbaustein findet vom 19.09. - 21.09.2022 in Meschede statt.
Die weiteren fünf Termine für die Jahre 2022/2023 werden im ersten Seminar mit den Teilnehmer*innen abgesprochen.
Abschließend ist ein zusätzlicher Baustein "Schwierige Situationen in der Mediation" geplant. In diesem Baustein sollen die Umsetzung und Verankerung im Betrieb unter die Lupe genommen und Methoden und Techniken weiter vertieft und gefestigt werden.

Die Zahl der Teilnehmer*innen ist auf 12 begrenzt. Wir bitten um Anmeldung bis zum 01.08.2022.

Die Seminarpauschale für die gesamte Ausbildung beträgt 5.200,00 EUR. Hinzu kommen jeweils die Kosten für Unterkunft und Tagungsstättenpauschale.

Kosten:

Seminarpauschale (umsatzsteuerfrei)5400,00 €
Übernachtung182,00 €
Tagungsstättenpauschale328,00 €
Summe5910,00 €

Kontakt:

Katharina Homann-Kramer
Email: homann-kramer@arbeitundleben.nrw
Telefon: 0211 - 938 00 -35
Fax: 0211 - 938 00 -27
Silke Abdellattif
Email: abdellattif@arbeitundleben.nrw
Telefon: 0211 - 938 00 -18
Fax: 0211 - 938 00 -27

Anmeldung zum Seminar

Seminarnummer

22-BR00071

Termin

19.09.2022 - 21.09.2022

Beginn: Mo., 19.09.2022, 10:00 Uhr

Ort

Welcome Hotel Meschede, Meschede

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Kosten:

5910,00 €

Referent*innen:

  • Jürgen Heimes
  • Angela Bonn