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Patrick Varney
Bildungsreferent
Email: varney@arbeitundleben.nrw
Telefon: 0211 - 938 00 23
Mobil: 0171-9746583
Fax: 0211 - 938 00 28

Fachgespräche Politische Bildung und Grundbildung

Arbeit und Leben NRW und der Landesverband der Volkshochschulen von NRW bieten im Rahmen der Fachgesprächsreihe den geladenen Akteuren eine Plattform für Vernetzung und koordinierten Austausch zu den Themenfeldern „Politische Grundbildung“ und „Arbeitsorientierte Grundbildung“, sowie allgemein zu der Verzahnung von Formaten und Erkenntnissen aus den Bereichen „Politische Bildung“ und „Grundbildung“. 2018 wurden die Fachgespräche im Rahmen des Projektes BasisKomPlus ins Leben gerufen. Seit 2023 wird die Reihe der Fachgespräche in Kooperation von Arbeit und Leben NRW mit dem Landesverband der Volkshochschulen von NRW, und dort federführend dem Alphanetz NRW, institutionell fortgeführt. Die Hauptverantwortlichkeit für die Organisation und Durchführung wechselt dabei zwischen den Trägern.

 

Hier finden sich die Ergebnisprotokolle der bisherigen Fachgespräche Politische Bildung und Grundbildung:

 

Verschwörungstheorien als Herausforderung Teil I

Verschwörungstheoretische Überzeugungen sind derzeit vor dem Hintergrund der Covid19-Pandemie derart präsent, dass sich mittlerweile ein fester öffentlicher Diskurs darüber etabliert hat. So gut und richtig es ist, dass dieser Diskurs geführt wird, so schematisch wird der Gegenstand „Verschwörungstheorien“ dabei meist behandelt. Denn dieser Gegenstand stellt uns, wenn wir ihn erklären und möglicherweise auch bekämpfen wollen, vor einige Herausforderungen.

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Verschwörungstheoretische Überzeugungen sind derzeit vor dem Hintergrund der Covid19-Pandemie derart präsent, dass sich mittlerweile ein fester öffentlicher Diskurs darüber etabliert hat. So gut und richtig es ist, dass dieser Diskurs geführt wird, so schematisch wird der Gegenstand „Verschwörungstheorien“ dabei meist behandelt. Denn dieser Gegenstand stellt uns, wenn wir ihn erklären und möglicherweise auch bekämpfen wollen, vor einige Herausforderungen.

Die erste Herausforderung besteht in der Auseinandersetzung mit Kritiken, die der Verwendung des Begriffs „Verschwörungstheorie“ vorwerfen, Kritiker*innen an „offiziellen Darstellungen“ pauschal mundtot zu machen. Hieraus ergibt sich die Notwendigkeit, mit klaren Kriterien zwischen „unglaubwürdigen“ und „glaubwürdigen“ Verschwörungstheorien zu unterscheiden. Daran schließt sich die Frage an, wie man unglaubwürdige Verschwörungstheorien identifizieren kann und eine Diskussion der dafür nötigen Faustformeln. Diese Faustformeln dürfen – dies ist eine weitere Herausforderung – nicht schlicht über den Verweis auf gegebene „Fakten“ operieren und beruhen vor allem auf argumentations- und wissenschaftstheoretischen Überlegungen, wie sie bislang kaum eine Rolle in der politischen Bildung spielen, aber zu wichtigen Inhalten der politischen Bildung werden könnten und sollten.

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Wie erkennt man unglaubwürdige Verschwörungstheorien?

Viele Menschen glauben an Verschwörungen. Die Art, wie sie sich diese Verschwörungen vorstellen, nennt man „Verschwörungstheorien“.

Sie glauben daran, dass mächtige Menschen und Gruppen geheime Pläne schmieden, um noch mächtiger zu werden. Diese werden dann „Verschwörer“ genannt. Die Inhalte sind von Beispiel zu Beispiel unterschiedlich. Wer an Verschwörungstheorien glaubt, meint auch oft, dass Politik und Medien mit Verschwörern unter einer Decke stecken.

Aber soll man solchen Ideen glauben?

Eine Hilfestellung hierzu bietet unsere Handreichung „Wie erkennt man unglaubwürdige Verschwörungstheorien?“