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TANDEM MAINZ

NETZWERKE UND DRITTE ORTE

Leibniz-Zentrum für Archäologie und der Hessische Volkshochschulverband

Vorgestellt werden soll an dieser Stelle ein starker Museumspartner, bei dem die
Projektlaufzeit nicht ausgereicht hat, um in eine intensive Tandemarbeit zu gelangen.
Das lag nicht am Willen, sondern der zeitlichen Begrenzung, denn das Leibniz-Zentrum für Archäologie (LEIZA) kam erst zum Ende der Projektlaufzeit mit ins Boot. 

In Mainz entsteht derzeit ein neues archäologisches Museum bei dessen Aufbau die Stadtbevölkerung mit einbezogen wurde. Bei den Kennenlerntreffen erklärten die Museumsmitarbeiter*innen ihre partizipativen Vorhaben. Zudem eröffneten sie neue Perspektiven, wie Museen in Zukunft gedacht und gestaltet werden können. Im Neubau für ihre Sammlung wird ein großer Raum für die Bedürfnisse und Wunschnutzungen der Mainzer*innen zur Verfügung stehen, das LEIZA.OPEN. Das Museum bleibt nicht mehr nur Ausstellungshalle, sondern wird aktiv von der Bevölkerung genutzt und gestaltet. Auch mit Themen, die ggf. zunächst museumsfremd erscheinen.

Da dieser Ort ein Schritt in die Zukunft der Museen und die Kollaboration mit anderen Institutionen ist, wurde sich kurzerhand dazu entschieden, nach der eigentlichen Projektabschlusskonferenz NRW/Köln, noch eine weitere Regionalkonferenz in Mainz für die Bundesländer Rheinland-Pfalz, Hessen und Saarland umzusetzen. Das Vorhaben wurde eng begleitet durch den Hessischen Volkshochschulverband, der mit dem Projekt „Innovative Lernorte und -formate aus der Perspektive der kulturellen Bildung“ sich Transformationsprozessen auf Seiten der Volkshochschulen widmet, um Orte der Begegnung zu schaffen. Das Projekt unterstützt hessische Volkshochschulen bei der Entwicklung von individuellen und partizipativen Konzepten. Zentral im Projekt ist die Vernetzung von Volkshochschulen mit Kooperationspartner*innen in den Regionen, um
über die eigenen Versäulungen hinaus zu gehen und damit die Stadt/Region zu stärken.

Um gesellschaftlichen Wandlungsprozessen zu begegnen, so sind sich beide
Partner einig, braucht es individuelle, partizipative und gemeinschaftliche Konzepte.